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Unsere gemeinsame Dummyarbeit liebt sie, jedoch spielt uns
hier ab und zu noch ihr großes Temperament einen Streich.
Manchmal fehlt ihr hier einfach die nötige Ruhe, um wirklich
konzentriert zu arbeiten. Jedoch ist sie durch Motivation,
Erfolgserlebnisse und auch durch die Konkurrenz von Mutter
Darice schnell wieder bei der Sache.
Die von uns allen bevorzugte Beschäftigung ist die jagdliche
Arbeit und das jagdliche Training. Hier sieht man eigentlich
erst so richtig, was in Epona steckt. Sie ist eine sehr gehorsame,
führige Jagdhündin mit großer Ausdauer und
hohem Jagdverstand. Sie zeigt enormen Arbeitseifer, wenn es
darum geht, vor dem Schuß zu stöbern oder bei der
Wasserarbeit im Schilf die Enten anzuzeigen, oder nach dem
Schuß sowohl auf dem Land als auch aus dem Wasser sicher
zu apportieren. Eigentlich ist die Schweißarbeit (Nachsuche
auf Schalenwild) ihr Lieblingsfach bei der jagdlichen Arbeit.
Epona kommt dabei ihre enorm hohe Nasenveranlagung zugute
und sie zeigt feste Spursicherheit auf der Krankfährte,
aber auch auf Gesundfährten. Dies ist meiner Meinung
nach auf das alte Brackenerbe zurückzuführen, was
mit Sicherheit noch in vielen Dalmatinern schlummert.
Epona ist eine sehr menschenbezogene und verschmuste Hündin,
die sehr stark engen Körperkontakt braucht; sie „schmeißt“
sich manchmal regelrecht an ihr auserkorenes „Schmuseopfer“.
Gleichzeitig ist sie voller Vertrauen zu ihren Bezugspersonen.
In der Ausbildung hat man bei ihr mit Motivation und positiver
Verstärkung den größten Erfolg. Allerdings
darf man es nicht an der nötigen Konsequenz mangeln lassen,
weil sie dank ihrer Klugheit Schwächen auch auszunutzen
weiß.
Wir hoffen, dass wir noch viele, viele Jahre gemeinsam aktiv
sein können.
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